An zweieinhalb Projekttagen setzen sich junge Menschen mit dem Thema nachhaltiges Wirtschaften im Sinne einer gerechten und zukunftsfähigen Bestellung unseres gemeinsamen Hauses Erde auseinander.

Sie lernen konkrete Beispiele alternativen Wirtschaftens in München kennen und entwickeln Ideen für eine sozial-ökologische Transformation.

Wir wollen mit unserem Bildungsprojekt…

  • mit den Jugendlichen kritisch gängige Narrative einer auf Wachstum und Konkurrenz basierenden Wirtschaftsweise hinterfragen.
  • uns gemeinsam mit den Prinzipien solidarischer Wirtschafts- und zukunftsfähigen Lebensweisen auseinandersetzen.
  • eigene Ideen und Geschichten für nachhaltiges und zukunftsfähiges Wirtschaften mit den Jugendlichen entwickeln.
  • konkrete Beispiele alternativen Wirtschaftens und Lebens in München für Jugendliche erfahrbar machen.

An den drei Tagen arbeiten die Jugendlichen in wechselnden Sozialformen. Neben interaktiv gestalteten  Austauschmöglichkeiten in der Klassengemeinschaft gibt es Einzel- und Kleingruppenarbeiten. Wichtig ist es uns, dass die jungen Menschen auch außerschulische Lern- und Erfahrungsorte besuchen und mit Menschen, die sich für eine sozial-ökologische Transformation einsetzen, ins Gespräch kommen. Um das komplexe Thema nachhaltiges Wirtschaften jugendgerecht aufbereiten zu können, arbeiten wir mit vielfältigen Methoden z.B. aus der Kulturpädagogik und (neuen) Medien. Mit unserem abwechslungsreichen Programm wollen wir Jugendlichen je nach Neigung, unterschiedliche Zugänge zum Thema ermöglichen.

 

Projekttag 1:
Wirtschaft und ich

Los geht es mit einem inhaltlichen Einstieg in das Thema.
Die Jugendlichen setzen sich interaktiv mit den Prinzipien solidarischer Wirtschafts- und Lebensweisen auseinander und erkennen, dass sie den Prozess hin zu einer zukunftsfähigen und gerechteren Wirtschaft aktiv mitgestalten können.

Projekttag 2:
Orte des Gelingens

Am zweiten Projekttag besuchen die Jugendlichen Orte der sozial-ökologischen Transformation in München, an denen bereits solidarisch gewirtschaftet wird. Sie erkunden die Einrichtungen und werden selber aktiv. Dazu teilt sich die Gruppe auf drei bis vier Workshops auf.

Projekttag 3:
Reflexion & Austausch

Der dritte Tag dient der Reflexion und Entwicklung von Ideen, die zeigen sollen, wie eine Übertragung auf den Alltag der Jugendlichen und das System Schule gelingen kann.

Unsere Kooperationspartner

Haus der Eigenarbeit (HEi)

Das Haus der Eigenarbeit ist ein Bürgerzentrum mit offenen Werkstätten in München-Haidhausen. Neben Laienkursen und individueller Fachberatung werden auch Schulprojekte unterstützt. Die Schwerpunkte hier sind die Berufsorientierung und die Förderung kreativer Kompetenzen.

Ackermannbogen e.V. – Projektgruppe Stadtnatur

Der Ackermannbogen e.V. ist ein gemeinnütziger Quartiersverein mit den Schwerpunkten Nachbarschaft, Umwelt und Kultur. Er versteht sich als Forum für Gemeinsinn und bürgerschaftliches Engagement im eigenen Wohnumfeld. Die Vision der Mitglieder ist es, individuelles Leben mit Gemeinschaft zu verbinden und ein gutes Leben für alle zu ermöglichen. Sie betreiben den Gemeinschaftsgarten StadtAcker, wo über gemeinsames Gärtnern, die Teilnahme an Workshops und Mitmach-Aktionen ökologische Kreisläufe alltagsnah vermittelt werden.

Bildung trifft Entwicklung (BtE)

Das Programm vermittelt ehemalige Fachkräfte der Entwicklungszusammenarbeit an Schulen und andere Projekte des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Der Workshop “alternativer Stadtrundgang: Orte des Gelingens” wird durch eine Mitarbeiterin des Programms geleitet und betreut.